Polizeikontrolle
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Die Berliner Polizei hat in der Nacht zum Dienstag eine gezielte Aktion zur Verhinderung von Autodiebstählen und Brandstiftungen durchgeführt. Bei den Kontrollen wurden zwei junge Fahrer ohne Führerschein gestoppt, die zudem gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstießen.

Inhaltsverzeichnis:

Wilhelmsruher Damm - Porsche mit gefälschten Kennzeichen

Gegen 21:10 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen Porsche am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf. Die Nummernschilder des Fahrzeugs waren handgemalt und gehörten eigentlich zu einem anderen Wagen. Der 21-jährige Fahrer konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen. Die Polizei stellte den Porsche sicher.

Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der junge Mann die Kontrollstelle verlassen. Gegen ihn wird jedoch wegen Kennzeichenmissbrauchs, Fahrens ohne Führerschein und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Märkisches Viertel - Unfall mit Polizeiwagen

Wenige Stunden später, gegen 23:45 Uhr, bemerkten Polizisten im Märkischen Viertel einen verdächtigen Fahrer, der durch seine auffällige Fahrweise auffiel. Der Fahrer wechselte während der Fahrt mit einer anderen Person den Platz.

Am Zerpenschleuser Ring touchierte das Fahrzeug ein neutrales Polizeiauto, was Sachschäden verursachte. Glücklicherweise blieben beide Autos fahrbereit. Der 20-jährige Fahrer besaß ebenfalls keinen Führerschein und fuhr ohne ausreichenden Versicherungsschutz.

Ermittlungen durch Fachkommissariat

Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 übernommen. Die Polizei betont, dass solche gezielten Kontrollen notwendig sind, um Straftaten im Zusammenhang mit Fahrzeugen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Quelle: berliner-zeitung.de